Ein Handbuch für die Verwendung von Schreibtafeln in der Zauberkunst.
Aus der Einleitung:
Die Idee, "Geisterschriften" auf leeren Tafeln erscheinen zu lassen, stammt nicht von einem Zauberkünstler, sie kommt von den spiritistischen Schreibmedien des ausgehenden 19. Jhdts. Das berühmteste war Henry Slade, der eine enorme Fertigkeit darin entwickelt hatte, auf leeren Tafeln Schriften zum Vorschein zu bringen. Er bediente sich dabei der verschiedensten Methoden, verwendete bereits vorher beschriftete Tafeln, schrieb mitunter während der Sitzung selbst, verwendete auch schon eine Art Daumenschreiber. Auf alle Fälle gelang es ihn, renommierte Persönlichkeiten - wie den Leipziger Professor Friedrich Zöllner - so vollständig zu täuschen, daß sie für die "Echtheit" der gezeigten Phänomene eintraten.
Erstausgabe 1987, 41 Seiten; erste digitale Ausgabe 2019, 38 Seiten.Wortanzahl: 13668 equivalent mit 54 standard Textseiten
Publisher: Zauber Butike