Spielwürfel kennt jeder. Sechs quadratische Seitenflächen, die Summe der gegenüberliegenden Seiten beträgt Sieben. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen? Doch, gibt es! Kaum jemand weiß, dass Würfel nicht gleich Würfel ist! Genauer gesagt, man kann allein bei den im Westen gebräuchlichen Spielwürfeln 16 verschiedene Varianten finden, obwohl sie für das ungeübte Auge alle gleich aussehen. Alle Varianten besitzen eine unterschiedliche Anordnung der Würfelaugen und lassen sich klassifizieren. Zu diesem Zweck wurde eine intuitive Notation entwickelt. Nachfolgend wird erklärt, wonach man schauen muss, um Würfel voneinander unterscheiden zu können.
Mit KLASSIFIZIERBAREN Würfel erhält man ein neues Tool. Sie erlauben Routinen, die auf der optischen Unterscheidung ähnlich aussehender Würfel beruhen. Man kann dadurch Zuschauern oder Gegenständen gezielt bestimmte Würfel bzw. Würfelgruppen oder gewürfelte Augenwerte zuordnen sowie Veränderungen oder geheime Handlungen verfolgen.
Erstausgabe 2016, 32 Seiten.Wortanzahl: 5945 equivalent mit 23 standard Textseiten